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Standards-Management für Biobanken und Blutbanken

Harmonisieren Sie assoziierte Metadaten, wenn ICD-10-GM, LOINC, SNOMED CT, Alpha-ID-SE und weitere Kodiersysteme neue Versionen veröffentlichen.

Kodiersysteme entwickeln sich weiter

Biobanken registrieren Proben mit den Klassifikationen, Kodiersystemen und Terminologien, die zum Zeitpunkt der Speicherung gültig waren — u. a. ICD-10-GM, LOINC, SNOMED CT und Alpha-ID-SE.

BfArM-Kodiersysteme für Biobank-Metadaten

Metadaten spiegeln den Speicherzeitpunkt

Wurden Proben zu unterschiedlichen Zeitpunkten gesammelt, enthalten ihre Metadaten wahrscheinlich Werte aus unterschiedlichen Standardversionen — mit semantischer Drift in der Sammlung.

Vier Proben, zu unterschiedlichen Zeitpunkten gespeichert

Zentrale Verwaltung ermöglicht Upcoding

Werden Kodiersysteme und Terminologien zentral verwaltet, können Biobanken Metadaten auf aktuelle Releases aktualisieren — für Interoperabilität und FAIR-orientierte Metadatenpraxis.

Automatisches Upcoding bei zentral verwalteten Standards

Das Problem der Standard-Drift

Proben werden heute gespeichert, aber Jahre später unter neueren Klassifikationen wiederverwendet. Metadaten aus dem Speicherzeitpunkt passen oft nicht mehr zu aktuellen Kodiersystemen.

Was sich über die Zeit ändert

  • ICD-10-GM, LOINC, SNOMED CT, Alpha-ID-SE und OPS
  • BfArM-Versionen — teils jährlich, teils mit langen Archivreihen
  • Projektspezifische Codelists und lokale Taxonomien

Wie DataSDR hilft

  • Zentraler Katalog mit Versionshistorie und freigegebenen Releases
  • Mapping, Prüfqueues und nachvollziehbare Änderungen
  • Release-Pakete und API-Anbindung an nachgelagerte Systeme

Adaptiert aus: Durch die effektive Implementierung von Standards im Prozess der Datenerfassung, Kodierung und Verwaltung verbessert sich die Qualität und damit das Vertrauen in die Datenintegrität. Standardisierung ermöglicht zudem…

Vollständige Quelle →

Sánchez-López AM et al. J Pers Med. 2024;14(7):668. doi: 10.3390/jpm14070668

BfArM-Kodiersysteme

Die Sequenz oben führt durch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistete Kodiersysteme. Quelle: https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Services/Downloads/_node.html

            M07.-* [Schlüsselnummer der Lokalisation siehe am Kapitelanfang]
Exkl.: Juvenile Arthritis psoriatica und juvenile Arthritiden bei gastrointestinalen Grundkrankheiten (M09.-*)
M07.0-* Distale interphalangeale Arthritis psoriatica (L40.5†)
          

Aktualisierung auf die Version 2026 kann folgende Werte erfordern:

            Arthropathie (Forts.) – psoriatisch, distal, interphalangeal  L40.5† M07.09*
Diabetes mellitus - kodiere möglichst gemäß Typ 1 oder Typ 2 (Forts.) - Komplikation  E11.80.
          

ICD-10-GM und LOINC in der Praxis

Die folgenden Ansichten zeigen ICD-10-GM-Strukturen und deutschsprachige LOINC-Suchergebnisse. Automatisches Upcoding ist möglich, wenn Kodiersysteme und Terminologien zentral verwaltet werden.

Metadatenqualität für Biobanking

Biobanken benötigen hochwertiges biologisches Material und assoziierte Daten. DataSDR fokussiert die Metadatenebene: Terminologie-Versionierung, Provenienz, Mappings und Nachvollziehbarkeit.

FAIR-Prinzipien bieten eine sinnvolle Orientierung für wiederverwendbare Metadaten. DataSDR unterstützt diese Ziele, ohne ISO-20387- oder FAIR-Konformität zu garantieren.

Kontakt

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